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Modellauto:Mercedes-Benz W 154 mit # 16- Richard Seaman - von 1938(CMC, 1:18)

Modellauto:Mercedes-Benz W 154 mit # 16- Richard Seaman - von 1938(CMC, 1:18)

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Produktinformationen "Modellauto:Mercedes-Benz W 154 mit # 16- Richard Seaman - von 1938(CMC, 1:18)"

Sex, Champagner und der Nürburgring

Dieses, weltweit auf 3.000 Exemplare limitierte Sondermodell des Mercedes-Benz Silberpfeil Typ W 154 mit der Startnummer 16 des britischen Rennfahrers Dick Seaman, ist ein Wagen mit einer besonders faszinierenden Geschichte.

Zurück zur Überschrift - der smarte Brite aus wohlhabendem Hause soll seinerzeit dem Rennleiter von Mercedes-Benz, Alfred Neubauer, eine einzigartige und aus heutiger Sicht vielleicht nach wie vor etwas unmoralische Wette angeboten haben.

Er behauptete, er könnte innerhalb von einer Stunde Sex mit einer schönen Frau haben, danach (oder davor) eine Flasche Champagner trinken und dann im Mercedes Silberpfeil den 22 km langen Nürburgring in unter 10 Minuten umrunden, was seinerzeit nur wenigen Ausnahmetalenten gelang. Ob Dick Seaman die Wette gewonnen hat, wissen wir nicht...

Eine weitere Besonderheit ist der grüne Kühlergrill und auch das ist eine Geschichte, die man nicht hinter einem Mercedes-Rennboliden vermutet.

Beim ersten Einsatz in Tripolis im Jahre 1938 durfte jede Marke nur drei Werksautos einsetzen. Mercedes versuchte damals zu tricksen, was heute in der Regel nur das Ferrari-Team in der Formel 1 tut.

Um einen vierten Wagen starten zu lassen, lackierten sie den Silberpfeil von Dick Seaman in British-Racing- Green um, um den Anschein zu erwecken, es würde sich um einen privaten Rennwagen handeln.

Der Versuch mißlang, aber von nun an pilotierte Dick Seaman einen Silberpfeil mit british-racing-grünem Kühlergrill.

Mit eben diesem Fahrzeug und der oben erwähnten Startnummer 16 gewann er dann im Jahre 1938 den großen Preis auf dem Nürburgring mit einem fantastischen Durchschnitt von über 130 km/h.

Ein Sieg, der seinerzeit natürlich nicht jedem schmeckte den Deutschen nicht, denn ein Engländer auf einem Mercedes beim großen Preis von Deutschland, das dürfte eigentlich nicht sein, und für die Briten war ein Landsmann auf einem Mercedes keine wünschenswerte Traumkombination.

Fest steht, Dick Seaman war ein einzigartiger Rennfahrer und sein Mercedes Silberpfeil, der Typ W 154, eine ganz besondere Konstruktion.

Der große Erfolg hatte natürlich auch einen technischen Hintergrund, denn der W 154, besonders aber ein 12-Zylinder-Motor, war eine technische Meisterleistung seiner Zeit.

Die Maschine leistete bei einem Hubraum von nur 2.963 ccm, dank zweier hintereinander geschalteter Roots-Kompressoren, bei damals unglaublichen 7.800 Umdrehungen pro Minute, 425 PS.

Möglich wurde diese Höchstleistung unter anderem auch durch die damals ungewöhnlichen vier Ventilköpfe, das heißt, die vier oben liegenden Nockenwellen steuerten insgesamt 48 Ventile.

Um die thermischen Probleme dieser Höchstleistungsmaschine unter Kontrolle zu bringen, arbeitete man mit einer Spezialflüssigkeit, die Kühlertemperaturen von über 120 Grad zuließ.

Das komplizierte Schmierungssystem des 12-Zylinders umfaßte insgesamt neun Ansaug- und neun Druckpumpen, die bis zu 100 Liter l pro Minute durch den Motorblock, seine Lager und Wellen jagten.

Bei solchen Höchstleistungen war ein entsprechender Durst natürlich nicht weiter verwunderlich, denn im Renneinsatz genehmigte sich der W 154 bis zu 100 Liter Benzin auf 100 Kilometer, was gleich zwei Tankbehälter mit einem Volumen von insgesamt 400 Litern Kraftstoff erforderlich machte.

Im rennfertigen Zustand wog der W 154 ca. 1.200 kg und war über 300 km/h schnell. Die Firma CMC hat hier wiederum ein großartiges, handmontiertes Modell geschaffen aus über 530 Einzelteilen. Hier finden wir alles, was wir an den Modellen dieser Manufakturen lieben, die filigranen Speichenräder, das feine Cockpit und natürlich diesen unglaublichen 12-Zylinder-Motor.

Trotzdem ist der Firma CMC bei ihrer Beschreibung ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler unterlaufen. Da der 12-Zylinder eine Leistung von
485 PS hatte ist nicht richtig, denn in seinem ersten Einsatzjahr lag die Leistung bei 425-470 PS.

Erst die Maschine der weiterentwickelten Variante aus dem Jahre 1939, bezeichnet als Typ W 163, erreichte eine Leistung von 485 PS. Möglich wurde dies durch eine um 200 Umdrehungen pro Minute auf nunmehr 8.000 Umdrehungen pro Minute gesteigerte Höchstdrehzahl und einen auf 2,85 at gesteigerten Ladedruck der beiden Roots-Kompressoren.

All dies tut diesem besonderen Modell des unglaublichen Dick Seaman natürlich keinen Abbruch ein faszinierendes Automobil, ein faszinierendes Modell, mit unglaublichen Details und einer tollen Historie.

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